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Bericht Bexbach

Campingtreffen bei den Campingfreunde Saar aus Bexbach.

Fronleichnam 2004



Am frühen Mittwochmorgen machten sich Fam. Borutta und Fam. Triebler auf den Weg nach Neunkirchen. Nach dem wir in Straßburg einen einstündigen Stau hinter uns gebracht hatten, kamen wir um die Mittagszeit auf dem Campingplatz „Am Sonnengarten“ in Neunkirchen an.
Bald folgten Günther Gerber, Ruth Greiner und Anita Hiss. Gegen Abend trafen auch Renate und Uli Hertel ein. Wir stellten unsere Wohnwagen als Wagenburg auf. Uli schloss als letzter den Kreis, was sich später als nicht ganz glückliche Lösung herausstellen sollte.

Alle waren hungrig und wir stärkten uns in der Campinggaststätte.
Anschließend war ein gemeinsames Treffen im Pavillon des Campingplatzes angesagt. Wir wurden von unseren Bexbacher Freunden aufs herzlichste begrüßt. Uli übergab als Gastgeschenk zwei 5-Liter Fässchen Bier. Kurti und Uli wechselten in sportlicher Manier die Wimpel. Ein feuchtfröhlicher Abend mit gegenseitigem Kennenlernen war der Auftakt dieser schönen Tage.

An Fronleichnam waren wir zum Mittagessen eingeladen. Es gab eine schmackhafte Saarländische Kartoffelsuppe mit Würstchen und „Kirschentatscher“ als Beilage. Den Grillspeck vernaschten wir schon vorher
als Vorspeise. Am Nachmittag machten wir etwas für die Gesundheit und nutzten die „Kneip-Einrichtungen“ des Platzes. Danach saßen wir noch etwas zum Erfahrungsaustausch zusammen. Die Bexbacher Frauen und unsere Frauen, sowie die Bexbacher Männer und unsere Männer. Abends gab es gegrillte, original saarländische Lyoner mit Beilagen, sowie Getränke zum Selbstkostenpreis.

Am Freitag stand Stadtbesichtigung von Neunkirchen auf dem Programm. Ein Bexbacher Kollege ist im Neunkirchener Rathaus beschäftigt, er übernahm die Führung. Das hohe Rathaus mit Dachplattform war der ideale Aussichtspunkt auf die ganze Stadt. Insbesondere das neue Saar-Zentrum auf dem alten Eisenhüttengelände, sowie der alte Hochofen, als Vergnügungszentrum ausgebaut, war sehr interessant. Nach einer kurzen Stadtführung genossen wir den „Mittagsschoppen“ in einer urigen Brauereigaststätte am alten Hochofen.

Anschließend hatten unsere Frauen genügend Zeit im Saarzentrum, ein riesiges Einkaufszentrum, unser Geld auszugeben. Abends waren wir wieder zur gegrillten Lyoner eingeladen, aber wir zogen es vor zur Abwechslung wieder in der guten Campinggaststätte zu speisen. Zur Verdauung machten wir einen Rundgang bei den Dauercampern. Es waren auch einige Bexbacher dabei die uns ihr Domizil zeigten und uns nicht gehen ließen bevor wir eine nasse Köstlichkeit probiert hatten. Leicht angeheitert begann der gemütliche Abend im Pavillon, diesmal sogar mit Tanzmusik.

Am Samstagmorgen beim gemütlichen Frühstück erklang aus Anitas Wohnwagen plötzlich das Badnerlied. Einige Badnerflaggen wurden verteilt und eine super Flaggenparade, angeführt von Anita, war im vollen Gang. Die Bexbacher staunten nur.

Gegen 11 Uhr, das Wetter war etwas durchwachsen aber fast trocken, machten wir vor den Toren Neunkirchens eine schöne Wanderung. Am Jungfernstieg vorbei - unsere Frauen gingen die Treppe einige Mal auf und ab -, kamen wir zum Vesperplatz. Unsere Bexbacher Freunde hatten Schmalzbrote und einige Getränke bereitgestellt.
Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen gebacken vom
1.Vorstand der Bexbacher, Kurti der Bäckermeister.

Anschließend in unserer Wagenburg beim Ländertreffen Saarland-Baden mit
Ganter Bier und Tannenzäpfle ( gespendet von Egon und Günter) erzählte man von früheren Festen und Ausfahrten. Kurti erklärte Uli, daß so eine Wagenburg das Letzte sei. Es geht nichts über eine präzise Aufstellung in Reihe und Glied. Ob Kurti wohl etwas preussisches Blut in seinem gutmütigen saarländischen Körper hat?
Auf jeden Fall sind wir uns wieder ein Stück näher gekommen und unsere
Freunde freuen sich aufs Abcampen bei uns.

Abends gab es nochmals gegrillte Lyoner mit verschiedenen Salaten, ein Faß
Bier wurde auch gespendet und so stand einem fröhlichen Abend nichts mehr im Wege. Hier sei nicht unerwähnt, dass sich Günter in hervorragender Art und Weise um das Spülen sämtlichen Geschirr´s und um nach Nachfüllen unserer Biergläser bemüht hat.

Am Sonntag war leider wieder Abreise. Übriggebliebene Lyoner, auf der
Fleischwurst stand, wurde noch als Wegzehrung an uns verteilt.

Wir hatten einige wunderschöne Tage. Wir bedankten uns mit einem weiteren Fässchen Bier und stellten den Bexbacher den Gegenbesuch in Aussicht. Für die vorbildliche Gastfreundschaft möchte ich mich, im Namen aller Teilnehmer, nochmals bei unseren Bexbacher Freunden bedanken.


Christine und Egon

 

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